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Der Krieg zur Befreiung Libyens vom Gaddafi

ein Pakt mit dem Teufel gegen den Satan

Faleh Saleh

04.10.2011

 

Als ich am 22.08.2011 in The New York Times „Al Qaeda’s Challenge“ von Herrn WILLIAM MCCANTS gelesen habe, habe ich mich über seinen fantastischen Optimismus gewundert.


Er schrieb dort: „Die Kräfte, die am besten positioniert sind, um von den arabischen Frühling zu profitieren, sind die islamistische Parlamentarier. Sie sind im Gegensatz zu Al Qaida bereit und fähig, sich in dem chaotischen politischen Geschäft zu engagieren.“


Der Westen darf sich nicht in den unbegründeten Optimismus über den Ausgang dieses Krieges einlullen.
Die Allianz zur Befreiung Libyens vom Gaddafi verspricht nichts Gutes, weder für das libysche Volk noch für den Westen und vor allem nicht für Afrika.


Abdul Hakim Balhaj der Anführer des militärischen Rates der Rebellen war der Held der Befreiung der Hauptstadt Tripolis. Er trainierte in Pakistan und kämpfte in Sudan. Abdul Hakim Balhaj war der Prinz der extremistischen libyschen Jamaa Islamia. Diese Al Kaida nahe stehende Organisation wurde in Libyen von den zurückkehrenden Afghanistankämpfern in den neunziger Jahren gegründet. Die Gruppe wurde in Afghanistan vom Abo Laith Al Libi geführt, einer der wichtigsten Vertrauten Osama Bin Ladens.


Was über die ganze Kriegszeit verschwiegen war, sickert nun langsam heraus.
Die führende Rolle der islamistischen Gotteskrieger in diesem Krieg lässt sich nicht mehr leugnen. Den womöglich wichtigsten Angriff im Libyenkrieg gegen Bab Al Aziza, den Resident von Gaddafi haben sie geführt.


Die algerische Regierung hat die Anerkennung des Rates der neuen Machthaber in Libyen an der Bedingung geknüpft, dass er sich von Al Kaida eindeutig distanziert. Algerien hat Beweise für die Freilassung von Al Kaida Mitgliedern in Libyen, die sich aktiv an diesen Krieg beteiligt haben.

Arabische Quellen: Alshraq Alawat, 25.08.2011

 

04.12.2011

Die kuwaitische Zeitung ALQABAS hat am 04.12.2011 berichtet, dass die tunesische Regierung alle ihre Grenzübergänge nach Libyen geschlossen hat. Sie hat ihre militärische Präsenz an der Grenz zu Libyen verstärkt, nach dem es dort am 02.12.2011 zu einem bewaffneten Gefecht mit den libyschen bewaffneten Gruppen kam.
Die tunesischen Bewohner der Grenzregion zu Libyen leiden unter den ständigen Schikanen durch bewaffnete Gruppen aus Libyen.

 

Quelle:

http://www.alqabas.com.kw/Article.aspx?id=753545&date=04122011