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Die Haltung der arabischen Bevölkerung zum Irak

28.10.2017
Faleh Saleh

 

Die arabischen Völker sahen und sehen immer noch an Saddam einen Helden. Seinen Sturz durch die USA 2003 halten sie für eine Intrige gegen das gesamte arabische Volk. Die neuen Politiker, aus denen die USA die neue irakische Regierung gebildet haben, halten sie für Marionetten. Dazu kommt, dass die neue irakische Regierung von Schiiten dominiert wird. (Sie bilden im Irak die Mehrheit). Die größte Mehrheit der arabischen Länder ist dagegen sunnitisch. Was die USA 2003 im Irak tat, wurde als eine gewaltsame Übergabe der Macht von den Händen der Sunniten zu den Händen der Schiiten verstanden. (Die Regierung von Saddam war sunnitisch dominiert).
Diese Haltung haben die meisten arabischen Medien vertreten. Sie haben seit 2003 die Sunniten im Irak als Opfer der US-Politik und der Schiiten im Irak dargestellt.
Dadurch wurde einen großen Beitrag geleistet, dass eine totale Ablehnung des neuen Iraks und der Schiiten im Irak unter der arabischen Bevölkerung entsteht und das Verhalten der arabischen Bevölkerung und zum großen Teil der islamischen Welt gegenüber dem neuen Irak feindlich bestimmt.
Die Bereitschaft zum Kampf gegen die USA und ihre „Marionetten“ im Irak unter der arabischen und der islamischen Bevölkerung wurde dadurch begünstigt.